i've thrown my phone against the wall
but still i'm waiting for your call



it's just a fucked up situation and i have no no no more patience


Ich hab morgen frei und keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll.
10.7.09 03:26


Aber ich möchte, dass du auf dich achtest, dich kümmerst, du gut zu dir bist und Verständnis hast.

'Spürst du auch, wie deine Zweifel dich nieder drücken? Mach dich nicht kleiner als du bist, denn du bist. Und du darfst und du kannst und du wirst. Nimm ruhig deine Masken ab und schau dir ins Gesicht, wirf einen Blick in dein Herz und leg ein Ohr auf deinen Bauch. Siehst du auch, wie deine Erwartungen dir dein Ich entrücken? Mach dich frei von dieser Sicht, spiel uns nicht nur eine Rolle vor, die Welt hat sie alle schon gesehen und wartet nur auf dich. Wer immer auf der Bühne steht, überlässt es anderen, wann der Vorhang für ihn fällt. Also zögere nicht und fang an, dich selbst zu leben. Lass deine Ängste zu ... und danach los, denn glaube mir, du bist genug, du musst dir nur auch einmal selbst genügen.'
9.7.09 20:13


Mein Schlaf hat keinen Rhythmus. Hatte er noch nie, aber es war trotzdem schon mal besser. Besser als das. Am Montag schlepp ich meine komaartige Müdigkeit durch den Tag, bis ich abends dann doch wieder viel zu lange, mit irgendetwas beschäftigt, wach bleibe. Dienstags ist mein erster Wachgedanke, dass ich noch im Wochenende liege. Ab Mittwoch verschlaf ich und Samstags wach ich so pünktlich auf, wie ich es mir ab Mittwoch wünsche würde, schlaf dann aber noch mal und hab spätestens in der Nacht von Sonntag zu Montag kein Auge zugemacht. Ich kapier echt nicht, wieso ich nicht langsam mal im Takt leben kann.

Gestern hab ichs im Gespräch mit einer Freundin etwas zu gut gemeint, befürchte ich. Der 'man kann über alles reden'-Punkt ist ja meist schnell überschritten, wenn man über alles vom Anderen redet. Dabei gings mir nur um sie und dass es ihr gut geht. Und das ist gar nicht so selbstverständlich beim Spiegelhochhalten, denn wenn man ehrlich ist, ist man selbst in zwischenmenschlichen Dingen viel zu oft nur auf sich beschränkt, auf seine Sicht, auf seine Vorurteile, auf seine Einstellungen zu diesem und jenem. Aber ich war es nicht, diesmal wirklich nicht. Natürlich bekam ich mit, dass sie immer leiser wurde und hinterher erschrak ich selbst über meine Intensität, aber es war ohne Vorsatz und aus ganzem Herzen ihr gewidmet, damit sie die Augen öffnet und erkennt, dass sie sich mehr wert sein sollte als das. Und ich bin auch kein fürchterlicher Moralapostel, denn meine Spiegel kann ich auch nicht übersehen. Und es ist vieles bekloppt und unsinnig, von dem, was man aus Liebe tut. Mal verliert man seine Würde, mal vergisst man seinen Stolz, aber nie die Liebe. Ja, so ist es und so kann es passieren. Doch spätestens dann, wenn darin gar kein Glück mehr sondern nur noch ein immerwachsender Selbstzweifel an allem, vom kleinen Zeh bis zum eigenen Verstand, zu finden ist, sollte man doch wenigstens versuchen, sich selbst herauszuretten. Zuletzt die Liebe erlaubt einem zu bleiben, zu hoffen, zu entschuldigen, zu geben und zu ertragen. Doch wenn nicht einmal mehr das von sich behauptet wird, dann. Ja, dann ists am Ende wohl nur die Angst vor dem Ende.

Keine Ahnung, wo diese Schwadronierwut jetzt herkam...kommt wohl grad häufiger vor.
9.7.09 12:35


Salut, bonjour! Und was für ein schöner Tag. Ich bin regelrecht angetan vom Wetter und seinen Erscheinungen. Wie gerne würde ich an diesem Tag, oder vielleicht sinds ja auch nur Stunden, also eben genau jetzt meine Nase in die Sonne stecken - und abwechselnd in ein Buch. Schmetterlinge, grün und blau, buntes Gezwitscher und Wärme auf der Haut. Ach, was bin ich doch für ein bescheidenes Frauending, dass ich mich an so kleinen Dingen schon so sehr erfreuen könnte. Könnte ich vielleicht gar nicht, aber das weiß ja keiner, denn ich kann ja nicht. Trotzdem. Urlaub muss her. Vielleicht rettet das Wochenende ja schon was, aber eben nur mit einem Wetter wie heute, jetzt, adieu.
7.7.09 11:30


In der Nacht hatte der Mond ein Gesicht und wurde rot, als wir ihm näher kamen. Von der Dunkelheit ummantelt, hielten wir aneinander fest. Ich war verzaubert, fand keinen Schlaf aber mein Lachen wieder. "Du bist Himmel und Hölle für mich" sage ich und du küsst mich lange, streifst sanft an meinem Hals herab, nimmst mir den Verstand und fragst "und wieso Hölle?". Als das Licht an der Leinwand hoch kriecht, liegen wir uns nah und warm. Du hältst meine Hand, schläfst ein und hältst sie bis die Zeit anbricht. Das ist der Moment, in dem ich eines späten Tages vor Glück sterben will. Meine Augen ruhen auf deinem Gesicht und lächeln. Du läßt dich nicht halten und du wirst mich nie verlassen. Mein Herz singt sein kleines, altes Liebeslied. Ich erkenne dich, weiß wer du mir bist und weiß ich doch nichts, aber bereue noch weniger.

Es ist wie es ist, aber alles wird gut.
6.7.09 11:10


"Hör auf, von Liebe zu reden.
Jeder Spinner auf der Welt sagt von sich, er liebt jemanden.
Das bedeutet gar nichts.
Was Du fühlst, bedeutet nur etwas für Dich.
Aber es zählt nur, was Du den Menschen antust, die Du vorgibst, zu lieben.
Das ist von Bedeutung.
Das ist das Einzige, was zählt."
6.7.09 00:43


"Auf einmal und ohne jede Vorwarnung läuft alles gut. Das Schicksal wartet mit Hüpfern auf, bis man sich fragt, ob man überhaupt gemeint sei oder ob das Schicksal vielleicht ein wenig schielt." ...

Was er mit mir tut, wenn er nichts mit mir tut, ist eins der größten Glücksblicke. Es durchströmt mich warm und kreisend, wie eine zartes Streicheln in meiner Seele. Ihn neben mir liegend zu wissen, seine Hand an meiner, sanfte Ruhe ausatmend...heimlich blinzend seine Umrisse anzustaunen, das ist eines meiner Lieblingsbilder in der Ausstellung dieses Lebens.
3.7.09 10:24


M wie

Murkel, sehr geehrteste Frau Murkel, ich bekomme also weder eine E-Mail, noch eine Nachricht, am allerwenigsten ein Passwort? Ist das so? Ja, so ist das. Aber soll das so?
2.7.09 10:00


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